Die weiblichen Erdbeeren gehen an den Start. Und Wie Herbert  mit mit seiner angenähten Hand wunderbar pflanzen kann.

 

Der Unterschied zwischen Hengst und Stute, Hahn und Henne, Hund und Hündin ist mir bekannt, aber nun lerne ich dazu. Es gibt  männliche und weibliche Erdbeeren. Dank meines Hochbeet-Beraters Herbert, der seit 70 Jahren mit Garten, Pflanzen usw. zu tun hat, steige ich nun in die Botanik ein, die sich allerdings auf mein neu angelegtes Hochbeet beschränkt.

Von dem geplanten Wettstreit, wer das Top-Hochbeet 2015 hat, meine Freundin oder ich, habe ich erzählt.

Ehe es am 1. April offiziell losgeht, habe ich noch 14 Tage Zeit, doch die Vorbereitungen laufen. Und es macht unheimlich viel Spass. Ich kann allen nur empfehlen, schafft euch einen kleinen Gemüsegarten an und wenn es nur eine Kiste  oder ein Topf ist. Es macht so viel Freude!

 


Hurra, auf meinem Hochbeet bin ich Königin

 

Was aussieht wie Frühsport (sonst auf meinem Trampolin)  ist der vorletzte Arbeitsgang bei dem Hochbeet-Bau.

Ich trete die vorletzte Schicht fest und freue mich auf den Start.

Aber das Wichtigte zuerst!

Beets-Taufe mit Sekt!


 


Herbert, mein gutgelaunter Rentner, der mir manchmal und nun immer öfter hilft, hat Geburtstag. Er wird 79 und gibt einen Sekt aus.

Grund genug auch unser Beet zu taufen und zu "begießen". Gleichzeitig ernenne ich Herbert zu meinem persönlichen Berater und los gehts.

Sechs weibliche Erdbeer-pflanzen warten schon!

 

Diese Erdbeerpflanzen habe ich geschenkt bekommen, der Rosmarintopf  stand noch in der Küche. Sie sollen die ersten Bewohner in meinem Hochbeet werden.

Herbert hat mir erklärt, dass es weibliche Pflanzen sind, die man an dem "Herz" im Inneren der Pflanze erkennt. Das sind kleine Sprösslinge, die nach oben wachsen.

Männliche Erdbeeren wachsen angeblich breiter auseinander und tragen weniger Früchte.

Ich verlasse mich mal auf Herberts Kenntnisse und werde später bei der Ernte erfahren, ob das stimmt.

 

 

Die erste BEwohnerin

 

Egal  ob männlich oder weiblich ich empfinde es  als ein Wunder, dass dieses kleine unscheinbar wirkenden Pflänzchen eines Tages Früchte tragen wird.

 

Aber es gibt noch ein zweites Wunder, von dem ich euch erzählen möchte.

 

DAs zweite große Wunder: Herberts Hand war abgerissen.

 

Dieses Pflanzen sieht so alltäglich aus, aber es ist schon wunderbar, das Herbert das überhaupt kann. Bei einem Arbeitsunfall  im Hafen vor etwa 50 Jahren geriet Herbert mit seinem Arm in eine Abfüllmaschine. Seine rechte  Hand wurde abgerissen. In der Klinik Boberg wurde sie in mehreren Operationen wieder angenäht.

Bis heute ist die Hand, wie man auf dem Foto beim Pflanzen sehen kann, so gut wie voll funktionsfähig. Nur eine Narbe am Arm erinnert an den furchtbaren Unfall.

Es ist schon großartig, was Chirurgen vollbringen können, aber ebenso so genial sind die Selbstheilungskräfte des Körpers.

gutes Gedeihen!


Die ersten Pflanzen sind ihm Beet und haben ein eigenes " Zimmer" bekommen. Und ich freue mich auf  das "Wichtigste."

Prost Mädels!

 

Zur Feier des Tages und mit wunderbaren Aussichten auf den bevorstehenden Frühling habe ich mir zum ersten Gießen schon mal einen Strohhut aufgesetzt. Passt zwar nicht zur Winterjacke, aber egal. Das Wasser aus dem Gartenteich geholt.

Was tut sich da im Hintergrund?

 

Macht mir keinen Ärger!

 

Mein Hahn Pumper kommt mit seinem Harem dem neuen Hochbeet immer näher.

Ich hoffe sie machen mir keinen Ärger und erschwingen mein Hochbeet. Noch gibt es keine Gefahr, aber ich werde wachsam sein.


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Kommentare: 2
  • #1

    Petra (Mittwoch, 18 März 2015 15:49)

    hoffe ich darf bei der Ernte naschen .-)

  • #2

    katharina (Freitag, 27 März 2015 20:29)

    Nachtraglich zum Herberts Geburtstag! Alles Gute und viel Gesundheit ! auch gute Laune ob es regnet oder scheint!